Endlich ich

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Vom Mangel zum „Fast genug“

Gleich vorweg: das ist kein Jammer-Post. Aber ich hab mir in diesem Blog vorgenommen, wichtige Erfahrungen als Frau auf dem Weg zum Erfolg zu teilen und, auch wenn es schwer fällt, da müssen auch die weniger lustigen Erkenntnisse beschrieben werden, here we go.

Von euphorisch bis frustriert und wieder retour

Wenn du dich selbstständig machst und es dann auch schon eine Zeit lang ist – bei mir sind´s jetzt ein bisschen was über 1,5 Jahre – dann durchläufst du verschiedene Phasen. Am Anfang steht viel Unsicherheit aber auch eine große Euphorie, endlich am Weg zu sein, den Schritt gewagt zu haben, einfach mal zu tun. Viel passiert und es begegnet einem Unterstützung und eine ganz neue Welt.

Darauf folgt die Phase der Ernüchterung, in der du herausfindest, dass Ersparnisse begrenzt sind, dass doch nicht die ganze Welt auf deine Dienstleistung/dein Produkt gewartet hat, kurz, dass das Geschäft noch nicht so läuft, wie du dir das vorgestellt hast und du Geld brauchst.

Hast du dich ein wenig berappelt und zusätzliche Einkunftsquellen aufgetan, stellt sich eine gewisse Erleichterung und ein neuer Motivationsschub ein. Du arbeitest ein wenig vor sich hin und atmest mal tief durch, denn irgendwie bist du auch müde, weil du doch ziemlich viel Kraft gebraucht hast in der letzten Zeit.

Fast genug ist nicht genug

Doch so wirklich bequem ist das Ausruhen auf diesen Lorbeeren dann auch nicht, denn die nächste Erkenntnis schmeckt ebenfalls ein bisschen bitter: Du kämpfst zwar nicht mehr ums nackte Überleben aber für ein entspanntes Dasein reicht das sauer Verdiente noch lange nicht. Es ist einfach nie genug da. Nicht genug für den nächsten Yoga-Zehnerblock oder das Ersetzen der letzten kaputten Jeans, und schon gar nicht genug für einen Urlaub, den du, erschöpft wie du bist, so dringend brauchen würdest.

Von der Magie des Netzwerkens

Was tun? Im ersten Schritt mal deine Website optimieren, damit dich noch mehr Leute finden. Dinge, die im Verhältnis zum Krafteinsatz kaum etwas bringen, eliminieren. Das fällt oft schwer, ist aber nötig, um genügend Energie für Neues zu haben.
Und das Wichtigste? Netzwerken, netzwerken, netzwerken. Gerade in letzte Zeit „ergeben sich“ bei mir viele gute Kooperationen mit ganz tollen erfolgreichen Frauen, die einen ähnlichen Weg gehen, die auch selbstständig sind, die mit ähnlichen Problemen kämpfen und die nicht nur Zuspruch sondern manchmal auch tolle Ideen mit mir teilen. Und wer weiß, vielleicht ist da genau das Projekt dabei, das mir künftig meinen nächsten Yoga-Zehnerblock finanzieren wird? 😉

Deine "Midlife Bitch"
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2 Responses
  • Martina
    17 . 05 . 2017

    Liebe Barbara!
    Ja, Netzwerken ist eine wunderbare Sache – auch sehr weiblich. Meine Motto bei (eigentlich bei allem im Leben) ist: Es möge das zusammen finde, was GUT zusammen passt. Dann entwickelt sich ein Flow!
    Ich freue mich grad sooo über die vielen wunderbaren Kontakte, die mir das Leben schenkt.
    Jeder nächste Moment im Leben, birgt die Chance auf wundervolles!
    Dein Blog gefällt mir richtig, richtig gut!
    Bis bald,
    Martina

    • Barbara Reininger
      Barbara Reininger
      17 . 05 . 2017

      Liebe Martina!
      Du hast ja so recht! Mich erschlägt die Fülle heut grad ein bisschen und ich brauch etwas Raum zum Sortieren 🙂

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