Endlich ich

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Die Stadt ist ein Dorf – auch das ist Marketing

Wien ist groß, verworren und unpersönlich. Soviel zum ersten Eindruck, wenn man sich hier selbstständig macht. Kaum einer kann einschätzen, wie die eigene Branche wirklich da steht und von welcher Ecke aus sich die Stadt am besten erobern lässt. Und wie bitte von heut auf morgen diese verflixte Anonymität aufbrechen?

Irgendwo müssen sich doch für eine erfolgreiche Frau zum Teufel noch mal unter fast 2 Millionen Menschen die Kunden verstecken!
Ja, tun sie. Und wie finden? Wo suchen?

In deinem Grätzel!

Großstädte sind zwar einerseits modern, trendgesteuert und technokratisch, was sie zu komplexen Strukturen macht, deren Regeln sich nicht auf den ersten Blick erschließen. Anderseits sind sie von Menschen bewohnt, und Menschen mögen es gern gemütlich und überschaubar. Aus diesem Grund bilden sich um viel frequentierte Knotenpunkte, wie Plätze, Amtshäuser, Kirchen, Märkte etc. sogenannte Grätzel.

Grätzel sind Gebiete in denen es sich die Menschen, die dort wohnen und/oder arbeiten ihre eigenen kleinen Strukturen etablieren. Das Grätzel ist ein Dorf in der Stadt. Genau wie in einem Dorf gibt es einen Dorfplatz, an dem man sich treffen, etwas trinken/essen, einkaufen und den neuesten Tratsch austauschen kann. Alle wichtigen Anbieter und Dienstleister, wie Geschäfte, Ärzte oder öffentliche Einrichtungen befinden sich im Grätzel. Jeder im Grätzel weiß, wo er hingehen muss, wenn er ein bestimmtes Produkt erwerben will, eine Lösung für sein Problem sucht. Das geht so weit, dass man aus seinem Grätzel gar nicht mehr hinausmuss, wenn man nicht will, weil im Grätzel alles vorhanden ist. Und genau das macht das Grätzel für Unternehmer so wertvoll, weil die Menschen im Grätzel Dienstleistungen bevorzugen, die IM Grätzel angeboten werden.

Lern deine Umgebung kennen

Dafür müssen sie sie jedoch auch kennen. Ähnlich wie in einem Dorf ist es für den Unternehmer ratsam als allererstes die Struktur des Grätzels zu durchschauen und die Dorfältesten ausfindig machen (das muss nicht der Bezirksvorsteher sein, manchmal ist es die Barfrau vom Segafredo, bei der sich die Damenclique jeden Vormittag auf einen Espresso trifft oder die Trafikantin, die einfach jeden kennt und immer Zeit für ein Tratscherl hat).
Und dann muss man sich trauen, auf sich aufmerksam zu machen. Viele Geschäfte und Lokale bieten die Möglichkeit ein paar Flyer aufzulegen oder aufzuhängen. Ein kurzer Plausch und man hat sich vorstellt, und schon ist man sichtbar „im Grätzel“. Und man lernt gleich andere erfolgreiche Frauen kennen. Austausch macht stark!

Netzwerken mit anderen erfolgreichen Frauen

Branchen, die eine Auslage haben, tun sich hier natürlich besonders leicht, allen anderen bleibt es nicht erspart, regelmäßig Grätzeltouren zu machen, um in Erinnerung zu bleiben. In allen Bezirken gibt es außerdem sogenannte „Gebietsbetreuungen“ von der Stadt Wien. Diese Gebietsbetreuungen erschließen und vernetzen das Grätzel, veranstalten Events, bieten Räumlichkeiten und dienen als Plattform für das gegenseitige Kennenlernen. Wer also noch ganz am Anfang steht mit seinem Business, sollte vielleicht mal unter http://www.gbstern.at hineinschauen und Kontakt aufnehmen. Ganz tolle und für Unternehmerinnen kostenlose Grätzl- und Netzwerkarbeit macht auch http://www.imgraetzl.at/. Schau rein!

Bist du im Grätzel erst einmal bekannt, läuft die Werbung über Weiterempfehlung fast von allein. Und das ist in meiner Branche – Shiatsu – das Beste, was mir überhaupt passieren kann.

Möge die Macht des Grätzels auch mit euch sein!

Deine "Midlife Bitch"
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