Endlich ich

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Darf ich überhaupt glücklich sein wollen?

Dieser Blog erzählt ein Stück meines Weges zu einer erfolgreichen Frau. Er handelt nicht nur von Regenbogen und Einhörnern sondern auch von Unzufriedenheit und Unsicherheit, Nichtwissen und Nachgrübeln, Bewusstwerdung, Neugier, Bauchgefühl Herausforderung, Sich Trauen, Höhen und Tiefen, Misserfolg und Erfolg, Zweifeln, Weitermachen, unterwegs sein, leben. Kurz, von einer die auszog, um sich aus alten Strukturen zu lösen. Einer, die endlich anzufangen wollte, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Einer, die sich selbstständig macht.

Diffuse Unzufriedenheit

Die Entscheidung, sich selbstständig zu machen, ist keine, die von heute auf morgen fällt.

Mein Weg in die Selbstständigkeit begann mit einem diffusen Gefühl. Ich hatte einen 40-Stunden-Job in der Medien- und Kommunikationsbranche, verdiente ganz gut und musste mich nicht überarbeiten. Nette Kollegen, Vorgesetzte, die mich arbeiten ließen, Aufgaben, die ich mit Routine erledigen konnte. Es lief also nicht schlecht.

Und so oder so ähnlich war es die vergangenen Jahre auch in ein paar anderen Jobs gelaufen. Ich war eine geschätzte Mitarbeiterin und tat meine Arbeit. Trotzdem bewahrte ich zu allen diesen Jobs eine gewisse Distanz. Und spätestens nach drei Jahren verließ ich jede der Firmen, um mir einen neuen, ähnlichen Job zu suchen und wieder von vorn zu beginnen.

Mit diesem Muster kann man sich sein Leben ganz gut einrichten und es fällt in der heutigen Zeit, in der man ja ohnehin so furchtbar mobil und flexibel ist, auch nicht weiter auf.

Glücklich machte es mich jedoch nicht.

Exkurs: Ist Glücklichsein überhaupt erlaubt?

In meiner Shiatsu-Praxis habe ich Kontakt zu sehr vielen Menschen, die mir auch nach und nach ihre Lebensgeschichte offenbaren. Was mich dabei oft schockiert, ist, dass viele meiner Klienten gar nicht auf die Idee kommen, dass sie persönliches Glück verdient hätten oder selbst danach streben könnten.

Glück ist in ihrer Definition etwas, das vorwiegend anderen „in den Schoß fällt“. Man selbst geht einen in der Regel von anderen vorgezeichneten Lebensweg, egal, ob man sich dabei gut fühlt oder kreuzunglücklich ist. Man muss schließlich Geld verdienen, familiäre Bedürfnisse befriedigen, Statussymbole erwerben, Erwartungen an seine Rolle erfüllen.

Viele haben dadurch verlernt (oder es nie gelernt), ihre Bedürfnisse zu erkennen und sich als Frau selbst zu spüren. Leider machen Körper und Geist dabei langfristig nicht mit und die Menschen werden psychisch und physisch krank.

Ist die Idee, sein eigenes persönliches Lebensziel zu verfolgen und damit glücklich und sogar erfolgreich zu sein, ein ketzerischer Gedanke, der einigen wenigen vorbehalten bleiben soll, die einfach so egoistisch sind, dass sie auf das hören, was aus ihnen heraus und gelebt werden will? Was meinst du?

Deine "Midlife Bitch"
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